Veröffentlicht in Das Buch

3) DER PROFESSOR E…

Spätestens als ich zum PROFESSOR E… sollte … DER Spezialist, wenn es um Nieren geht. Der war im Fernsehen, also musste der ja gut sein. Zumindest meinten das meine Eltern, und haben einen Termin organisiert.

Natürlich bin ich hingegangen. Wenn auch – zugegeben – mit keinem bestimmten Ziel.

Also … Ich.

Meine Eltern erhofften sich wohl so was wie – keine Ahnung – ein Wunder?

Na ja, ist auch verständlich, wenn die eigene Tochter krank ist. Die wussten ja auch mehr als ich.

Da saß ich also, bei dem Professor. Übrigens, auch nur ein Mensch. Hätte es zu dieser Zeit bereits das Internet für jedermann gegeben, hätte ich es gegoogelt. Das Wort, das er sagte:

AUTOIMMUNERKRANKUNG

Heute weiß ich, dass da der Körper praktisch keinen Bock mehr auf etwas hat. In meinem Fall eben die Nieren.

Der Professor meinte trocken:

»kam von alleine. Muss von alleine wieder gehen, ansonsten hast du Pech gehabt.«

Genau so, mit exakt diesen Worten.

Ich dachte sowas wie: ‘okaaaaaay‘, ‘echt jetzt?‘. Oder auch ‘was für ein Idiot‘, und viele schlimme Schimpfworte.

Echt jetzt oder? Da geht man zu einem Professor, um sowas zu hören.

Aber selbst, als ich meinen Eltern die große Nachricht von dem Termin mitteilte, blieb er immer noch:

DER PROFESSOR, der Ahnung hat. Schließlich war der im Fernsehen. Ich hab das nicht verstanden. Bis heute, wenn ich so zurückdenke.

Und rate mal …

ICH HATTE PECH! Aber das sollte ich eher durch Zufall erfahren.

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